Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnen

Menschen mit einer wesentlichen Behinderung benötigen besondere Unterstützung, um gleichberechtigt am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft teilhaben zu können.
Das KVJS-Inklusions- und Integrationsamt fördert diese Teilhabe seit vielen Jahren gezielt und nachhaltig.

Seit 2005 wurden in Baden-Württemberg über 6.300 sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht.

Gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern hat der KVJS tragfähige Strukturen entwickelt, um Übergänge aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie aus sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in den allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgreich zu gestalten.

Bereits im Schulbereich unterstützen individuelle Berufswegekonferenzen und das Kompetenzinventar eine frühzeitige Berufsorientierung. Schülerinnen und Schüler haben das Recht, ihre berufliche Perspektive mit Unterstützung von Schule, Berufsberatung und Inklusions- und Integrationsfachdienst (IFD) zu planen und zu erproben.

Individuelle Wege in Arbeit und Beschäftigung

Auch junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung, Epilepsie sowie mit funktionalen Einschränkungen des Körpers oder der Sinnesorgane werden durch den Inklusions- und Integrationsfachdienst individuell begleitet.

Das Inklusions- und Integrationsamt des KVJS berät Menschen mit Schwerbehinderung zu allen Fragen rund um den Arbeitsplatz. Finden Sie auf unserer Landkarte Gebärdensprach- und Schriftdolmetschende, die Sie in Ihrem beruflichen alltag unterstützen können.

Netzwerke

Tragfähige Netzwerke sind eine zentrale Grundlage für den gemeinsamen Erfolg der Aktion 1000 – Perspektive 2020, die heute unter dem Namen Arbeit Inklusiv fortgeführt wird.

Dazu zählen insbesondere der landesweit besetzte Teilhabeausschuss mit seinen Arbeitsausschüssen, die regionalen Netzwerkkonferenzen sowie die Berufswegekonferenzen als individuelles Planungsmodul.

Zu Beginn der Aktion 1000 gab es in Baden-Württemberg keine zielgerichteten Aktivitäten zur Inklusion wesentlich behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Aufbau des landesweiten Netzwerks, als Basis der gemeinsam abgestimmten Aktivitäten, war ein Ziel bei der Entwicklung der Aktion 1000, die heute Arbeit Inklusiv heißt.

Zentraler Teil der Netzwerkaktivitäten ist bis heute der damals gegründete Teilhabeausschuss, dessen Geschäftsstelle beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg verortet ist.  

Regelmäßige Mitglieder des Teilhabeausschusses sind:

  • das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
  • das Ministerium für Soziales und Integration
  • der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
  • der Landkreistag und der Städtetag
  • die Bundesagentur für Arbeit
  • das Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 74
  • die Liga der freien Wohlfahrtspflege
  • je zwei Vertreter/innen der Arbeitsausschüsse


Dem Teilhabeausschuss Baden-Württemberg sind zur fachlichen Unterstützung vier Arbeitsausschüsse angegliedert:

Kontakt

Bei Fragen zu den finanziellen Förderprogrammen stehen Ihnen die für Sie zuständigen Fachberaterinnen und Fachberater des Inklusions- und Integrationsfachdienstes zur Seite.